Referenzen

Urs Widmer (Autor)

Dein Plan interessiert mich sehr, und so, wie du ihn formulierest, scheint er mir auch sinnvoll beziehungsweise realisierbar zu sein. Seit langem, seit Christi Geburt etwa, vertrete ich die Auffassung, dass Deutschland mindestens ein Theater für zeitgenössische Dramatik braucht, und nur für Sie. Mit dem Verlag der Autoren wollte ich das auch schon realisieren, ohne erkennbaren Erfolg. Jetzt bist du dran, und du hast meine ganze Unterstützung.

 

Volker Lüdecke (Autor)

Klara Höfels hat mich mit ihrem Einsatz für die zeitgenössische Bühnenliteratur sehr beeindruckt. Wir lernten uns insbesondere durch ihre Regiearbeiten kennen, einmal für eine Lesung meines Schauspiels Topterroristen Think Tank im Literaturhaus Berlin, und einer Inszenierung meines Stückes Miss Europa durch Autorentheater Berlin. In beiden Regiearbeiten bewies sie genaues Gespür für die richtige szenische Umsetzung und herausragendes handwerkliches Können. Ihre langjährige Bühnenerfahrung bereicherte sensibel die Texte und zwängte Sie nicht in ein starres Regiekonzept, sondern ließ sie im Zusammenspiel mit den Schauspielern klug zur Entfaltung kommen. Die Zusammenarbeit mit ihr Macht Spaß, Sie ist offen für Vorschläge, uneitel und besitzt außergewöhnliche Motivierungsfähigkeiten. Ich kann jedem Bühnenautor und jedem Theater nur wünschen, einmal die Erfahrung einer Zusammenarbeit mit ihr zu machen.

 

Kalle Scherfling (Autor)

Ich hatte Klara Höfels meine Boulevardkomödie Der Bürgermeister und seine Lieben vorgestellt. Ohne Vorurteil gegenüber dem Boulevard und sehr umsichtig ging sie auf den Text ein, schlug einen Regisseur vor, der Erfahrung mit Komik und Slapstick auf der Bühne hat. Gemeinsam wurde eine Strichfassung erstellt. Innerhalb kürzester Zeit gelang es Klara Höfels, ein Ensemble für eine Szenische Lesung im Literaturhaus Berlin zusammenzustellen, das den speziellen Witz meiner Komödie erfasste. Was für einen Autor besonders verlockend ist: Klara Höfels hat vor allem das Stück im Auge; es ist nicht Vorlage, Anregung oder Katapult für Regie- und Schauspielerkapriolen, sondern soll den Absichten des Autors folgend umgesetzt werden. Seine Mitarbeit am Probenprozess ist deshalb notwendig. Ich hatte nicht im Traum daran gedacht, meine Arbeit in so kurzer Zeit überzeugend realisiert zu sehen. Dass ich mir eine weitere Zusammenarbeit mit Klara Höfels wünsche, versteht sich von selbst.

 

Hermann Treusch (Schauspieler, Regisseur)

Ich habe Klara Höfels sowohl als Schauspielerin als auch als Regisseurin erlebt; einige Male als Mitwirkender. Auch war ich bereits zweimal als Regisseur zu dem von ihr in Berlin gegründeten Autorentheater eingeladen, das sie auf genaue, auf Innovation bedachte Weise leitet. Theater muss die Besonderheiten seiner Stadt zusammenführen und repräsentieren. Dazu müssen alle Persönlichkeiten der Stadt, die Mut und Phantasie haben, gebeten werden. Klara Höfels kann das und macht das.

 

Prof. Dr. Jürgen Hofmann (ehemaliger Leiter Szenisches Schreiben UdK Berlin)

Unser Gespräch über Ihr Konzept des Uraufführungstheaters fand ich sehr anregend. Ich habe mir danach Ihre ausführliche schriftliche Darlegung angesehen – und finde das alles nicht nur sehr mutig, sondern auch durchdacht und konsequent. Die Risiken des Unternehmens liegen auf der Hand, das brauchen wir nicht mehr zu erörtern. Aber jedenfalls interessiert mich ein solcher Plan mehr als all die vermeintlichen Erneuerungen des Stadttheaterbetriebes durch neue Intendantengrößen und dergleichen. Selbstverständlich wollen wir Sie, wo es geht, von unserer Autorenausbildung her unterstützen.

 

Dr. Peter von Becker (Tagesspiegel)

Dein großes Engagement für das zeitgenössische Autorentheater verdient wirklich Förderung, Anerkennung und natürlich Erfolg für alle Beteiligten.

 

Dr. Karlheinz Braun (Verlag der Autoren)

Ich kenne Klara Höfels seit vielen Jahren als eine höchst engagierte Theatermacherin, sei es als Schauspielerin, Regisseurin sowie – in den letzten Jahren in zunehmendem Maße – als Entdeckerin und Förderin von neuen, jungen Autoren fürs Theater. Klara Höfels hat in verschiedenen Initiativen in Frankfurt am Main, Stuttgart und zuletzt in Berlin versucht, Foren für das neue deutsche Drama zu schaffen, die Autoren selbst mit den Theatern in Kontakt zu bringen und damit eine eigentlich selbstverständliche Zusammenarbeit mit Autoren und Theater zu gewährleisten; initiieren. Sie hat alle dies mit großem persönlichen Engagement betrieben, oft unter nicht geringen persönlichen Opfern. Klara Höfels wäre ganz sicher zuzutrauen, mit einem dafür geeigneten Team ein Theater zu leiten, in dem die dramatischen Autoren und deren Stücke im Zentrum der Theaterarbeit stünden.

 

Uwe Carstensen ( Leiter S. Fischer Verlag)

Dein Konzept für ein Uraufführungs-Theater ist mutig, überzeugend und konsequent. Es sollte an einem Theater verwirklicht werden, dessen Subventionen und räumliche Möglichkeit den Autoren, Schauspielern, und Regisseuren die Grundlage bietet, kontinuierlich arbeiten zu können. Meiner Unterstützung sei gewiss.

 

Per H. Lauke ( Leiter Per H. Lauke Verlag)

Klara Höfels habe ich im Rahmen ihrer Initiative Autorentheater Berlin – kennengelernt. Sie zeichnet sich durch hohe Kreativität, Durchsetzung- und Standvermögen, sowie hohe Kommunikationsfähigkeit aus. Durch ihren Einsatz für die Werke der Autoren bewegt Klara Höfels öffentlich positive Dinge, die von unternehmerischer Qualität zeugen.

 

Prof. Hilmar Hoffmann (ehemaliger Frankfurter Kulturdezernent)

Ich finde ihr Durchsetzungsvermögen und ihr persönliches Engagement anerkennenswert und traue ihr zu, dass sie mit Kraft und Leidenschaft ein Autorentheater in ihrem konzeptionellen Sinn gründen und erfolgreich führen kann. Das, was mir Klara Höfels über ihr Konzept und dessen Finanzierung mitgeteilt hat, finde ich künstlerisch hochinteressant und finanziell sinnvoll. Es könnte ein guter Versuch sein, die Neustrukturierung der Theaterbetriebe konkret umzusetzen.

 

Burkhard Mauer (Generalintendant und Chefdramaturg)

Klara Höfels war prägende Protagonistin des Frankfurter Schauspielhauses. Von dort konnte ich sie als Chefdramaturg des bayerischen Staatstheaters zum Münchner Residenztheater holen. Sie war bei wichtigen Aufführungen (Deutsche Mastrosimone-Erstaufführung) kompetente Partnerin Ihrer Regisseure, was zu überraschenden Konzepten und dramaturgischen Lösungen führte.

Als Nürnberger Generalintendant konnte ich die Zusammenarbeit mit ihr fortsetzen; sie hatte bereits damals mit einem kleinen Stab den Plan eines Autorentheaters konzipiert, der viel von dem enthielt, was sie danach an verschiedenen Aufführungsorten in Berlin verwirklichte, zuletzt mit einer eindrucksvollen Reihe von Stückvorstellungen im Berliner Literaturhaus. Ihre Energie, Begeisterungsfähigkeit und Motivierung von Mitarbeitern sind beeindruckend. Vom Schauspiel kommend hat sie einen ungewöhnlichen Blickwinkel, als Schauspieldozentin, Regisseurin, Dramaturgin, besonders aber als tatkräftige, mitreißende Organisatorin.