Satzung

Autorentheater Berlin e.V.

§1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen <Autorentheater Berlin e.V. > und hat seinen Sitz in Berlin.

§2 Zielsetzung des Vereins

(1)  Zweck des Vereins ist es, Textarbeiten von Theaterautorinnen und Theaterautoren in Theateraufführungen und Szenischen Lesungen der interessierten Öffentlichkeit vorzustellen.

(2) In Zusammenarbeit mit den Theaterautorinnen und Theaterautoren wird der Verein insbesondere bemüht sein:

 a) Einen Aufführungsort zu schaffen mit gehobener Bühnentechnik, an dem die Theaterautorin, der Autor in Zusammenarbeit mit Schauspiel, Regie, Dramaturgie, Theater- und Kostümbildner ihre Theaterstücke in fertigen Aufführungen der interessierten Öffentlichkeit zeigen können.

 b) über national und international etablierte Theater weitere Freunde und Förderer zu finden und weitere Aufführungsorte zu gewinnen.

(3) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.

§3 Selbstlosigkeit

 (1) Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(2) Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.

(3) Keine Person darf durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(4 ) Die Mitglieder des Vereins dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.

(5) Eventuelle Überschüsse außerhalb einer von der Vereinsversammlung beschlossenen Rücklage aus dem vorangegangenen Geschäftsjahr werden innerhalb des Vereins neuen Produktionen und der Anschaffung von Vereinsausstattung zugeführt.

§4 Mitgliedschaft

 Mitglieder des Vereins können werden:

natürliche Personen

§5 Beginn und Ende der Mitgliedschaft

 (1) Der Antrag auf Aufnahme in den Verein ist schriftlich an den Vorstand zu richten, der über die Aufnahme entscheidet. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Satzung des Vereins an.

(2) Die Mitgliedschaft erlischt:

 a) durch Austritt oder Tod einer Person.

b) Ausschluss durch Vorstandsbeschluss:

wegen Vereins schädigenden Verhaltens.

Gegen den Beschluss kann der Betroffene innerhalb eines Monats schriftlich Einspruch einlegen. Über den Einspruch entscheidet die Mitgliederversammlung unter Bezug „Beschlussfähigkeit des § 10 Abs. 4“.

(3)Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich mitzuteilen. Er kann nur mit einer Frist von drei Monaten erfolgen.

§6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder haben das Recht, an den Versammlungen des Vereins teilzunehmen, Anträge zu stellen und das Stimmrecht auszuüben.

§7 Beiträge

 (1) Die Mittel des Vereins werden aufgebracht:

 a) durch Mitgliedsbeiträge,

b) durch Spenden, Stiftungen und Förderinstitutionen.

c) durch Einnahmen aus Vereins- und Theaterveranstaltungen.

(2) Der Mitgliedsbeitrag ist ein Jahresbeitrag.

Er wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt.

§8 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§9 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

1. der Vorstand (1. Vorsitzende: Klara Höfels, 2. Vorsitzender: Werner Felten)

2.  der Beirat

3.  die Mitgliederversammlung

Der Vorstand
Der Vorstand besteht aus der/dem 1. Vorsitzenden, der/dem 2.Vorsitzenden und dem Schatzmeister. Zwei dieser Vorstandsmitglieder vertreten gemeinschaftlich den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

Der Beirat
Der Beirat besteht aus maximal drei Mitgliedern.

4. Der Vorstand und der Beirat werden auf zwei Jahre mit einfacher Mehrheit gewählt. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins bis zur Neuwahl weiter.

§ 10 Mitgliederversammlung

 (1) Jährlich findet mindestens eine ordentliche Mitgliederversammlung statt, zu der alle Mitglieder vom Vorstand unter Angabe der Tagesordnung mit einer Frist von mindestens drei Wochen schriftlich einzuladen sind. Anträge zur Mitgliederversammlung müssen mindestens eine Woche vorher schriftlich beim Vorstand eingereicht werden und begründet sein.

(2) Der Mitgliederversammlung obliegen:

 a) Entgegennahmen der Rechenschaftsberichte des Vorstandes und des Schatzmeisters

b) Entlastung des Vorstandes

c) Wahl des neuen Vorstandes

d) Wahl des Beirates.

e) Bestätigung des Beirates.

f) Änderung der Satzung.

g) Entscheidung über eingereichte Anträge.

h) Aufnahme neuer Mitglieder.

 (3) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss vom Vorstand einberufen werden, wenn:

a) mindestens 1/3 der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Grundes beantragt,

b) der Vorstand bei Vorliegen eines wichtigen Grundes die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschließt.

 (4) Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 2/3 der Mitglieder anwesend sind. Sie beschließt durch einfache Mehrheit, soweit nicht Satzungsänderungen oder die Auflösung des Vereins anstehen.

Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der 1. Vorsitzenden. Abgestimmt wird durch Handzeichen, sofern kein stimmberechtigtes Mitglied geheime Abstimmung verlangt.

(5) Über die Mitgliederversammlung und deren Beschlüsse ist ein Protokoll

anzufertigen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter/-in und dem/der Protokollführer/-in zu unterzeichnen ist.

§11 Vorstand

(1) Der Vorstand ist verantwortlich für die ordnungsgemäße Wahrnehmung aller im Verein anfallenden Geschäfte und Aufgaben.

(2) Er ist an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden.

(3) Über jede Sitzung ist eine Niederschrift zu fertigen, die von dem die Sitzung leitenden Vorstandsmitglied und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

 § 12 Beirat

Der Beirat hat beratende Funktion und entwickelt Vorschläge für Maßnahmen im Sinne der Zweckbestimmung des Vereins.

§ 13 Satzungsänderungen

Satzungsänderungen können nur mit 3/4 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

§ 14 Vereinsauflösung

 (1) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt sein Vermögen an das „Bundespräsidialamt – Deutsche Künstlerhilfe“, Spreeweg 1, 10577 Berlin, das es unmittelbar und ausschließlich für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden hat.

(2) Die Auflösung des Vereins kann nur von einer zu diesem Zweck, mindestens vier Wochen vorher einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung, mit 3/4 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

Berlin, 20. März 2010